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Mit Hilfe einer winzig kleinen Kamera an der Spitze eines starren oder flexiblen Endoskops können von außen zugängliche Körpergänge- und höhlen dargestellt werden.

Atemwege und Lunge: Hier bietet eine Laryngoskopie (Darstellung des Kehlkopfes), Tracheoskopie (Darstellung der Luftröhre) und Bronchoskopie (Darstellung der Lunge) die beste Möglichkeit Erkrankungen mit oft länger anhaltendem Husten in ihren Ursachen abzuklären. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, gezielt Spülproben zu nehmen. Nicht selten ergibt sich nur über eine entsprechende endoskopische Untersuchung die Chance, die Ursache eindeutig abzuklären.


Rhinoskopie: Sie bezeichnet die Untersuchung der Nase mit einem starren Endoskop. Zunächst wird über einen Tubus in der Luftröhre die Nase und so auch die Lunge vor eindringendem Wasser geschützt.

Anschließend wird ein Lokalanästhetikum in die Nase getropft um sie weniger empfindlich zu machen und so die notwendige Narkose möglichst sanft halten zu können. Dann können die verschiedenen Nasengänge mit einem nur 2,7 Millimeter breiten, starren Endoskop untersucht werden. Dabei kann gleichzeitig die Nase gespült werden. Im Fall eines zugänglichen Fremdkörpers kann dieser gleich entfernt werden.

Ohr: Bei einer Otoskopie wird der äußere Gehörgang bis zum Trommelfell dargestellt. Eine solche Untersuchung kann bei einem stark entzündeten oder durch Ohrensekret blockierten Gehörgang notwendig werden.

Magen Darm Trakt:

Speiseröhre (Oesophagoskopie): Über die Darstellung der Speiseröhre von innen können Verletzungen, die zum Beispiel durch den Rückfluss von Magensäure oder durch scharfkantige Fremdkörper entstehen, erkannt werden. Aber auch angeborene oder erworbene Engstellen (Strikturen), Erweiterungen oder auch Tumore können auf diese Weise nachgewiesen werden.

Magen (Gastroskopie): Geschwüre in der Magenwand (Ulcera), Tumore, Fremdkörper sowie Funktionsstörungen können bildlich dargestellt werden.

Dünndarm (Duodenoskopie): Ähnlich wie im Magen und der Speiseröhre können entsprechende Veränderungen dargestellt werden. Daneben ist hier die Entnahme von Gewebsproben, sogenannten Biopsien, von entscheidender Bedeutung. Nur so können auf mikroskopischer Ebene Veränderungen im Aufbau der Darmwand nachgewiesen werden, die oft genug ursächlich für Symptome wie Durchfall oder zunehmenden Gewichtsverlust sind.
(Mit Hinweis auf Biopsie und Film)

Enddarm (Rektoskopie): Im Vergleich zu den Untersuchungen der vorderen Abschnitte von Magen und Darm wird der Enddarm rektal untersucht. Dies erfordert eine längere Phase in denen der Patient nüchtern bleiben muss sowie die Eingabe von Klistieren, um den Enddarm vor dem Eingriff zu reinigen.

Vorbereitung bei Endoskopien: Nüchtern, eine leichte Narkose ist notwendig.