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Wir suchen eine TFA mit abgeschlossener Ausbildung. Bewerbungen bitte an: personal@tierklinik-bockenheim.de


Sie können über unseren Futtershop bequem und jederzeit Futter bestellen. Für diesen Service müssen Sie nur Kunde in unserer Klinik sein. Also mit Ihrem Liebling schon mal bei uns gewesen sein und eine Kundennummer besitzen.

Futtershop: http://www.vetmedapotheke.de

Katzenfutter gibt es viele und in der letzten Zeit vielleicht sogar zu viele. Hier ist ein blühender „Markt“ entstanden, auf dem sich unterschiedlichste Anbieter tummeln. Von sehr teurem angeblichen Premium-Futter bis zu Discountern, von ehrlichen und seriöse Anbieter bis zu qualitativ fraglichen Futtermitteln von teilweise betrügerischen Firmen wird alles angeboten. Es gibt inzwischen so viele Anbieter aus so vielen Ländern das auch wir als „Profis“ nicht immer einen seriösen Rat geben können. Wenn dann im Tierfuttermarkt „Cats Choice Premium Delicious, für 7-9 Jahre alte Katzen mit rotem Fell“ empfohlen wird, können auch wir uns oft nur wundern, was es so alles gibt.

Wenn hier viel Geld für Hochglanzprospekte ausgegeben und besonders aufwendig geworben wird, muss das nicht mit der Qualität des Futters einhergehen. Auch ist ganz sicher nicht das teuerste automatisch auch das beste Futter für Ihre Katze. Auch die Beratung in den unterschiedlichen Tierfuttermärkten kann von wirtschaftlichen Interessen gesteuert sein.

Hier das richtige Futter zu finden ist also schwierig und am Ende muss es Ihrer Katze ja auch noch schmecken.

Ein paar persönliche Grundsätze zur Orientierung:

  • Ein gutes Katzenfutter sollte auf den Bedarf einer Katze abgestimmt sein und alle nötigen Nährstoffe und Vitamine enthalten. Dabei gilt nicht der Grundsatz viel hilft viel. So gibt es Hypo- wie auch Hypervitaminosen, also Erkrankungen die durch zu wenige Vitamine, wie auch Erkrankungen die durch zu viele Vitamine ausgelöst werden. Die aufwendig beworbene besonders hohe Vitamin A Konzentration ist so nicht zwangsläufig besser als die bedarfsgerechte Vit A Konzentration.
  • Ein gutes Katzenfutter sollte für den Kunden erkennbar erklären, aus welchen Bestandteilen es hergestellt wurde. Dabei sind klar angegebene Eiweißquellen (aus Hühnerfleisch) Angaben wie „aus Schlachtabfällen“ vorzuziehen. Nicht wenige Katzen leiden unter Unverträglichkeiten auf bestimmte Eiweiße, Fette oder Zucker. Eine solche Futtermittelunverträglichkeit kann in Form einer Hautallergie oder in Form verschiedener Darmerkrankungen mit Durchfall und Erbrechen , wie der IBD (Irritable Bowl Disease) zu erheblichen Problemen führen. Aus diesem Wissen heraus wird verständlich: Je „sortenreiner“ ich meine Katze ernähre, desto geringer ist das Risiko einer entsprechenden Erkrankung. Als Katzenhalter sollte ich wissen, was ich meiner Katze füttere, aus welchen Nahrungsmitteln das Katzenfutter hergestellt wird. Kann ich das nicht nachvollziehen oder sind eben nicht weiter definierte „Schlachtabfälle“ beigefügt, halte ich ein „sortenreineres“ Futter für besser.
  • Vorsicht bei der Werbung. So konserviert eine Dose das Futter. Der überdimensionale Aufdruck: „ohne Konservierungsstoffe“ bei Dosenfutter, betont etwas Selbstverständliches und nimmt möglicherweise anderen, wichtigen, Inhaltsangaben den nötigen Platz.
  • Große und etablierte Hersteller haben „mehr zu verlieren“. Aus diesem Grund oft auch eine umfangreiche Qualitätssicherung und Forschung. Es ist zu hoffen, dass so die Qualität der angebotenen Produkte verlässlich ist. Leider trifft das, aus meiner persönlichen Sicht, nicht auf alle großen Hersteller zu, bzw. nicht auf alle Produkte mancher großen Hersteller. Umgekehrt gibt es ganz sicher qualitativ sehr gute, kleine Regionale Anbieter. Die tatsächliche Qualität eines solchen Anbieters ist allerdings für den Kunden schwer einzuschätzen.